Kriminalprävention - Schockanrufe

Veröffentlicht am: 19.05.2026

Betrugsmasche „Schockanruf“

 

Bei dieser Betrugsmasche geben sich Betrügerinnen und Betrüger am Telefon als vertrauenswürdige Personen (Polizist, Staatsanwalt, Arzt, Verwandter, etc.) aus und fragen unter verschiedenen Vorwänden die Opfer über ihre finanziellen Verhältnisse aus. Sie verlangen von Ihnen Bargeld, Gold oder Wertsachen herauszugeben.

Die häufigsten Vorwände dafür sind:

 

eine nahe Angehörige bzw. ein naher Angehöriger ist durch einen Unfall oder eine Straftat in Not geraten und braucht dringend Geld (Kaution) oder

 

es stehen Einbrüche in der eigenen oder benachbarten Wohngegend bevor und potentielle Opfer sollen Geld bzw. Schmuck zur Sicherung an die „Polizei“ übergeben

Die Täterinnen und Täter üben massiven emotionalen Druck aus und wirken einschüchternd und aggressiv auf die Opfer. So sollen die Opfer dazu gebracht werden, den Anweisungen zu folgen. Außerdem werden Opfer aufgefordert, niemandem von dem Telefonat zu erzählen.

 

Tipps der Kriminalprävention:

 

-Legen Sie auf und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.

 

-Halten Sie im Zweifelsfall Rücksprache mit ihren Verwandten oder einer Vertrauensperson!

 

-Rufen Sie die Polizei unter 133 und melden Sie den Vorfall!

 

-Haben Sie keine Scheu Anzeige zu erstatten!

 

-Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung!

 

-Wenn Sie sich doch dazu hinreißen lassen, Geld abzuheben: Sprechen Sie die Bankangestellte bzw. den Bankangestellten an und erklären Sie die Angelegenheit. Nehmen Sie die Bedenken und Warnungen der Bank ernst.


Information_allgemein.pdf Information_falschePolizisten.pdf