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Feierliche Eröffnung des Kindergartens Draßburg-Baumgarten nach Umbauarbeiten

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Laut den amtlichen statistischen Daten stieg die Bevölkerungsanzahl von 1042 Personen im Jahr 2006 auf 1182 Personen im Jahr 2014 und somit um knapp 12%. „Ein besonders erfreulicher Trend der Draßburg zu einer Gewinnergemeinde hinsichtlich des Bevölkerungswachstums macht. Diese Entwicklung bedingt aber auch, dass in Draßburg neben dem Wohnraum auch in die kommunale Infrastruktur investiert werden muss. Der Ausbau und die Sanierung des Kindergartens ist eines unserer Projekte mit höchster Priorität, denn die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und damit eine Kinderbetreuungseinrichtung auf höchstem Niveau ist in der heutigen Zeit für eine lebenswerte Gemeinde das Um und Auf", so Bgm. Rudolf Ivancsits.

Aufgrund der steigenden Kinderanzahl und der bereits vorhandenen Platzknappheit wurde eine Erweiterung des Kindergartens notwendig. Der Kindergarten Draßburg wird als gemeindeübergreifender Kindergarten mit drei Kindergartengruppen (eine davon alterserweitert) mit Baumgarten und mit einer Kinderkrippengruppe (gemeindeübergreifen mit Baumgarten und Schattendorf) geführt. Die Kinderbetreuungseinrichtung hat nach Abschluss der Arbeiten eine bebaute Fläche von ca. 770 m².

Bereits im Rahmen der Budgeterstellung im Dezember 2012 wurden erste Pläne gemacht und der Budget- und Projektrahmen zwischen Bgm. Rudolf Ivancsits, Bau-Gemeinderat Ing. Christoph Haider und Dr. Richard Woschitz von Woschitz Engineering als Generalkonsulent abgestimmt.

 

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Im Zuge der Sanierung sollte auch Bestand, welcher bauphysikalisch dem heutigen Standard bei weitem nicht entspricht, thermisch saniert werden. Daher wurde Anfang Juli 2013 damit begonnen den Kindergarten Draßburg um eine Kinderkrippe für 15 Kinder, mit einer Nutzfläche von ca. 130 m2, zu erweitern. Bisher war die Kinderkrippe im Gruppenraum 3 untergebracht, welcher jetzt als Bewegungsraum genutzt wird. Somit besteht der Kindergarten, der sich über eine Grundfläche von ca. 2.407 m2 erstreckt, jetzt aus drei Kindergartengruppen, einer Kinderkrippe, einem Bewegungsraum und den dazugehörigen Nebenräumen, wie z.B. Waschräume, Garderoben, Abstellräume, etc.

Im Zuge der Arbeiten wurde ein behindertengerechter Zugang hergestellt und auch ein Behinderten-WC im Kindergarten errichtet. Der Zubau wurde bereits Anfang Februar 2014 eröffnet. 

Im gesamten Gebäude wurden nicht nur die Beleuchtung und Fenster getauscht, welche mit Raffstores ausgeführt wurden, sondern auch die elektrische Heizung auf eine Gaszentralheizung umgestellt. Im Zubau wurde eine Fußbodenheizungssystem und im Bestand neue Radiatoren installiert.

Auch die rund 1.270 m2 große Außenspielfläche wurde komplett neu hergestellt und gestaltet.

Mit der thermischen Sanierung des Bestandes wurde im Frühjahr 2014 begonnen. Das alte, ungedämmte Blechdach wurde Stück für Stück abgerissen und durch ein wärmedämmendes Foliendach mit Kiesschüttung ersetzt. Das teilweise aus Stahlbeton errichtete Mauerwerk wurde mit einem Vollwärmeschutzsystem versehen. Die zahlreich vorhanden Vor- und Rücksprünge in der Fassade wurden dadurch hervorgehoben. Für die überdachten Spielflächen sorgen verschiedenfärbige Sonnensegel. Weiters wurde auch ein Müllplatz samt Zugang errichtet.

Das Management der Bauarbeiten wurde so gestaltet, dass der laufende Betrieb der Kinderbetreuungseinrichtung so wenig wie möglich gestört wurde. Durch optimierte Bauaufsicht konnte vermieden werden, Container oder ähnliche Ausweichquartiere beziehen zu müssen. Als Bewegungsraum wurde der Turnsaal der Volksschule genutzt. Darüber hinaus sorgen die Pädagoginnen aber für viel Bewegung in der Natur – zahlreiche Projekte wurden hierbei umgesetzt – nicht zuletzt deswegen bekam der Kindergarten Draßburg im Juni 2014 als österreichweit erster Kindergarten das Prädikat „Naturpark-Kindergarten“ verliehen. 

Die Arbeiten zur thermischen Sanierung wurden mit Ende August abgeschlossen, sodass die Eröffnung am 30.08.2014 stattfinden konnte. „Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund 850.000 EUR und wurden über 2 Budgetjahre aufgeteilt. Wir werden natürlich die Förderungen des Landes Burgenland in Anspruch nehmen und ich möchte lobend erwähnen, dass die Zusammenarbeit mit den bauausführenden Firmen unter der Bauleitung der Fa. Woschitz Engineering sowie den zuständigen Referenten seitens des Landes sehr professionell und produktiv verlaufen ist“, resümiert Bgm. Ivancsits.

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